Bakterien - nützliche Helfer im Gartenteich

Ein Gartenteich ist ein künstliches und zugleich labiles Biotop, welches mit technischen und biologischen Hilfsmitteln in ein stabiles Gleichgewicht gebracht werden muss. Um das Wasser in einem Gartenteich klar und für seine Bewohner gesund zu erhalten, bedarf es einiger Vorkehrungen und Hilfsmittel. Beste Voraussetzung für ein intaktes Teichklima ist die Relation von Teichgröße und Fisch- und Pflanzenbesatz. Ein möglicht großer Teich mit vielen Sauerstoff spendenden und Nährstoff zehrenden Unterwasserpflanzen, den nicht zu viele Fische bewohnen, ist die ideale Grundlage für ein gesundes Teichmilieu.

Ein geeignetes Hilfsmittel für klares Wasser ist ein Teichfilter, wie er in allen möglichen Varianten im Handel angeboten wird.

Allerdings: ohne Bakterien sind auch die besten Voraussetzungen nichts wert. 

Rein mechanisch können nur Schwebstoffe beseitigt werden, nicht die organische Belastung. Zur aktiven Wasserklärung sind Mikroorganismen unerlässlich.

Für ein optimales Gleichgewicht im Gartenteich gibt es im Fachhandel verschiedene Teichbakterien-Varianten mit speziell angepassten Mikroorganismen für verschiedene Anwendungen. Mikroorganismen besiedeln den Filter, klären das Wasser, eliminieren Schadstoffe und reduzieren Schlamm.

Bakterien benötigen zum Siedeln ein geeignetes Substrat. Die Bakterien sollten auf einem Trägerstoff angesiedelt sein. Diese trockene Variante ist den flüssigen oder pastösen überlegen.

Um die biologische Kapazität eines Teichfilters bei einer Neueinrichtung oder nach einer Filterreinigung zu beschleunigen, nimmt man eine Impfung mit Starterbakterien vor. Ohne Impfung des Teichfilters bleibt der Bewuchs des Filtermaterials dem Zufall überlassen und die biologische Kapazität ist frühestens nach vier Wochen aufgebaut. 

Klarwasserbakterien entfernen gelöste organische Stoffe, Nitrat, Nitrit und Ammonium und klären das Wasser.

Auch gegen Ablagerungen im Teich gibt es nützliche und hilfreiche Mikroorganismen.

Dünne Mulmschichten in Teichen sind natürlich und verursachen keine Probleme. Im Gegenteil, sie beinhalten in der Regel auch reduzierende mikroaerophile Bereiche, in denen eine Denitrifizierung möglich ist.

Schlammablagerungen jedoch sind im Gartenteich latente Gefahrenquellen. Fäulnisherde reduzieren den Sauerstoffgehalt, der Lebensraum wird destabilisiert. 

Schlammabbauende Bakterien verringern das Schlammvolumen und tragen effektiv zu einer schnellen Klärung des Wassers bei. Allerdings sollten größere Schlammschichten manuell entfernt werden. Speziell schlammabbauende Bakterien sollten auf den Bodengrund, wo der Schlamm entsteht, absinken können.

Abschließend kann festgehalten werden, dass Bakterien nützliche Helfer im Gartenteich sind, jedoch kein Ersatz für umsichtiges Handeln darstellen. 

 

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